Kontakt & Konditionen

Termine nach Vereinbarung!

Adresse

Privatpraxis für Psychotherapie & Beratung

Jörg Mösenthin
Kreittmayrstraße 32
80335 München
Telefon: 089 / 2003 8797 oder 0151 / 5550 1969

Privatpraxis

Als Heilpraktiker für Psychotherapie werden meine Leistungen nicht von den gesetzlichen Krankenkassen übernommen.

Manche private Krankenkassen und Heilpraktiker-Zusatzversicherungen beteiligen sich an einem Teil des Honorars für psychotherapeutische Leistungen, wenn dies Ihr Vertrag vorsieht. Die Höhe der Erstattung orientiert sich dann lediglich an der in Ihrem Vertrag vorgesehenen prozentualen Beteiligung an dem Honorar, welche die Gebührenordnung für Heilpraktiker (GebüH) vorsieht und nicht (wie häufig angenommen) am tatsächlichen Rechnungsbetrag.

Sprechen Sie hierzu bitte im Vorfeld mit Ihrer Kasse, ob und in welcher Höhe sie sich an den Leistungen eines „Heilpraktikers für Psychotherapie“ beteiligen. Die Erstattung zu erwirken, obliegt Ihnen.

Die Behandlung unterliegt der Schweigepflicht.

Vorteile als Selbstzahler

  • Keine Weitergabe von Informationen und Berichte an Dritte. Damit umgehen Sie eine Selbstauskunft über eine Psychotherapie bei Abschluss von Versicherungen, die eine Gesundheitsprüfung voraussetzen (wie z.B. eine private Krankenversicherung, Krankentagegeldversicherung oder Berufsunfähigkeitsversicherung). Eine Psychotherapie im Fragezeitraum kann einen Abschluss der Versicherung verhindern oder zu deutlichen Mehrzahlungen führen. Das Umgehen einer Selbstauskunft über eine Psychotherapie kann auch bei der Bewerbung in bestimmten Berufen wichtig sein.
  • Eine Annahme ist auch dann möglich, wenn Sie als Kassenpatient/in nach beendeter oder abgebrochener Therapie in der 2-jährigen Sperrfrist sind.
  • Sie selbst bestimmen die Dauer und die Frequenz der Beratung / Begleitung (nach Aufklärung und Empfehlungsaussprache).
  • Steuerliche Absetzung der Psychotherapie.
    Honorare für psychotherapeutische Behandlung können als sogenannte Sonderausgaben in der Steuererklärung geltend gemacht werden. Nach einem Entscheid des Finanzgerichtes Münster (Az: 3 K 2845/02E) sind psychotherapeutische Behandlungskosten auch dann als “außergewöhnliche Belastungen” anzuerkennen, wenn sie von Privattherapeuten in Rechnung gestellt werden.
  • Es sind keine langwierigen Gutachten und Konsultation eines Vertrauensarztes (Psychiaters) zur Kostenübernahme notwendig.
  • Die Erfahrung zeigt, dass selbstzahlende Klienten verstärkt Eigenverantwortung für den eigenen Heilungs- und Entwicklungsprozess übernehmen. Sie sind den anstehenden Veränderungen gegenüber offen. Der Prozess verläuft darum in der Regel konstruktiv und zügig.
  • Keine langen Wartezeiten!
    Im Gegensatz zu den inzwischen üblichen Wartezeiten von 6 – 9 Monaten auf einen Psychotherapieplatz
  • Überbrückungsmöglichkeit
    Nutzung der selbst bezahlten Therapie als Überbrückungsmöglichkeit während der langen Wartezeit
  • Nutzung aller wissenschaftlich anerkannten Therapieverfahren
    Zusätzlich zu den von den Krankenkasse bezahlten Verfahren, dürfen alle wissenschaftlich anerkannten psychotherapeutischen Verfahren im deutschsprachigen Raum (z. B. Transaktionsanalyse, Systemische Therapie, Gesprächspsychotherapie, Gestalttherapie, Körperpsychotherapie, usw.) angewandt werden.

Kostenübernahme

Private Krankenkassen

Die privaten Krankenversicherungen übernehmen, je nach Vertrag, in der Regel die Kosten einer Therapie. Die Regelungen der privaten Krankenversicherungen sind aber uneinheitlich und vertragsabhängig. Sie reichen von der vollen Kostenübernahme über bestimmte Jahreskontingente (z. B. 30 Sitzungen pro Jahr) bis hin zum Leistungsausschluss für Psychotherapie. Es empfiehlt sich die genauen Konditionen einer Kostenübernahme nachzulesen. Maßgeblich ist in jedem Fall das „Kleingedruckte“, also die Versicherungsbedingungen in der Police.

Leider gibt es noch immer private Krankenversicherungen, die sich weigern, Leistungen des Heilpraktiker für Psychotherapie zu bezahlen. Hier hat ein Gerichtsurteil des Dortmunder Amtsgerichts  (AZ: 405 C 1913/11) im Sommer 2011 neue Weichen gestellt, in dem klargestellt wurde, dass Heilpraktiker für Psychotherapie mit privaten Krankenversicherungen ähnlich wie die Vollheilpraktiker abrechnen dürfen. Wenn die Krankenkasse die Kostenübernahme verweigert, gilt es zunächst zu klären, mit welcher Begründung die Übernahme abgelehnt wird. Sie haben dann die Möglichkeit, Widerspruch bei Ihrer Krankenkasse einzulegen.

Zusatzversicherungen

Viele Kunden schließen eine Voll- oder Zusatzversicherung ab, damit sie persönlich die freie Wahl zwischen verschiedenen Therapeuten und auch (ganzheitlich-komplementären) Therapieverfahren haben! Solange Sie bei Vertragsabschluss nicht darauf hingewiesen wurden, dass Psychotherapie durch Heilpraktiker aus der Leistungspflicht ausgenommen sei, empfiehlt sich ein Vorgehen gegen den Versicherer in Form von Widerspruch oder Einreichung einer Klage, wie das o.g. Urteil zeigt. Honorare für psychotherapeutische Behandlung können als sogenannte Sonderausgaben in der Steuererklärung geltend gemacht werden. Nach einem Entscheid des Finanzgerichtes Münster (Az: 3 K 2845/02E) sind psychotherapeutische Behandlungskosten auch dann als “außergewöhnliche Belastungen” anzuerkennen, wenn sie von Privattherapeuten in Rechnung gestellt werden.

Gesetzliche Krankenkassen

Bedauerlicherweise kann die Behandlung in einer Privatpraxis in der Regel nicht im Rahmen eines Kostenerstattungsverfahrens mit den gesetzlichen Krankenkassen abgerechnet werden. Eine Kostenübernahme ist nur in Ausnahmefällen möglich, wenn eine unverhältnismäßig lange Wartezeit bei Vertragstherapeuten nicht zumutbar wäre (siehe unten).

Paartherapie und Coaching gehören nicht zum Leistungsumfang der Krankenkassen, können aber steuerlich geltend gemacht werden.

Ausnahmefall für die Kostenübernahme durch gesetzliche Versicherungen

Es gibt in vielen Regionen Deutschlands lange Wartezeiten bei Psychotherapeuten. Die gesetzlichen Krankenkassen sind jedoch verpflichtet, die Versorgung der Versicherten sicherzustellen.

Wenn Sie bei sich vor Ort keinen Termin bei einem zugelassenen Psychotherapeuten bekommen können, haben Sie deshalb die Möglichkeit, bei Ihrer Krankenkasse die Kostenübernahme bei einem nicht zugelassenen Psychotherapeuten zu beantragen. Der § 13 (3) Sozialgesetzbuch V gibt folgende Regelung vor: „Konnte die Krankenkasse eine unaufschiebbare Leistung nicht rechtzeitig erbringen oder hat sie eine Leistung zu Unrecht abgelehnt und sind dadurch Versicherten für die selbst beschaffte Leistung Kosten entstanden, sind diese von der Krankenkasse in der entstandenen Höhe zu erstatten, soweit die Leistung notwendig war.“

Für diese Kostenerstattung Ihrer Krankenkasse müssen Sie nachweisen, dass kein Vertragsbehandler Kapazitäten frei hat (fünf schriftliche Absagen). Des Weiteren können Sie eine Bescheinigung der Notwendigkeit einer Psychotherapie beilegen. Dies kann zum Beispiel die Empfehlung eines Arztes oder einer Klinik sein. Die Möglichkeit einer Kostenübernahme besteht auch in diesem Fall nur für die Richtlinienverfahren Verhaltenstherapie, tiefenpsychologisch fundierte Psychotherapie und analytische Psychotherapie.

Heilpraktiker Psychotherapie München - Hochsensibilität und Hochsensitivität - Jörg Mösenthin Heilpraktiker für Psychotherapie - Am richtigen Ort

„Zur richtigen Zeit am richtigen Ort zu sein,
ist einer der magischsten Momente im Leben!”

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